Gesundheit und Wissenschaft: Schon kleine Mengen Feinstaub erhöhen das Risiko für Lungenkrebs

Die Gefahr von Lungenkrebs steigt schon bei geringen Mengen Feinstaub an. Auch wenn die Konzentrationen unter der europäischen Norm liegen: Die Krebsgefahr steigt deutlich an.

Gesundheit und Wissenschaft: Schon kleine Mengen Feinstaub erhöhen das Risiko für Lungenkrebs.

Gesundheit und Wissenschaft: Neue Behandlungsmethode bei Enddarmkrebs

Das UMC+ Maastricht hat eine schonendere Behandlungsmethode für Patienten mit Enddarmkrebs entwickelt.

Gesundheit und Wissenschaft: Neue Behandlungsmethode bei Enddarmkrebs.

Fruktose kann die Leber schädigen

Forscher stellten im Tierversuch fest, dass Fruktose – ein häufig in Lebensmitteln zu findendes Süßungsmittel – sehr schnell die Leber schädigt, auch ohne ein Zunahme des Körpergewichts.

Gesundheit und Wissenschaft: Fruktose kann die Leber schädigen.

Gesundheit und Wissenschaft: Frühstück schützt übergewichtige Frauen vor Diabetes

Wer einige Kilos zuviel auf den Hüften hat, neigt schnell dazu, eine Mahlzeit auszulassen, um Kalorien einzusparen. Aber gerade Frauen mit etwas mehr Gewicht sollten das Frühstück nicht überspringen. Denn so erhöht sich das Risiko einer Insulinresistenz und der Entwicklung eines Typ 2-Diabetes.

Gesundheit und Wissenschaft: Frühstück schützt übergewichtige Frauen vor Diabetes.

Gesundheit und Wissenschaft: Genetische Forschung bestätigt: Vitamin D-Mangel verursacht Bluthochdruck

Genetische Forschungen konnten beweisen, dass Vitamin D-Mangel eine mögliche Ursache für Bluthochdruck ist.

Gesundheit und Wissenschaft: Genetische Forschung bestätigt: Vitamin D-Mangel verursacht Bluthochdruck.

Neue Mikrobatterie ist im Nu aufgeladen

Batterien sollen kleiner und leistungsfähiger werden (Foto: saulhm/pixabay.com)
Batterien sollen kleiner und leistungsfähiger werden
(Foto: saulhm/pixabay.com)

Amerikanische Wissenschaftler haben eine neue Mikrobatterie entwickelt. Damit sollen Elektronikgeräte wie Handys zukünftig im Nu aufgeladen sein.

Moderne Handys und Smartphones sind fortschrittlicher denn je, nur die Batterien bleiben bis heute hinter dem technischen Fortschritt zurück. Wissenschaftler der Universität Illinois hoffen, dass sie das nun mit ihrer Entwicklung der bisher stärksten Mikrobatterie verändern können. Sie soll bis zu tausendmal stärker sein als gegenwärtige Lithium-Akkus und den Weg öffnen für eine Technikwelt, in der Handys innerhalb einer Sekunde aufgeladen sind.

Neue Perspektive für Akkus

»Das bietet eine ganz neue Sicht auf Batterien. Sie können viel mehr Kraft haben als jemals vermutet. Im vergangenen Jahrzehnt wurden sehr viele Elektronikgeräte immer kleiner. Computerchips wurden immer kleiner. Aber die Akkus hinkten immer weit hinterher. Die neue Mikrotechnologie kann das jetzt verändern. Nun ist die Energiequelle genauso Hightech wie der Rest«, sagt Forschungsleiter William King.

Vermögen versus Energie

Mit den heutigen Batterien müssen Nutzer immer wählen zwischen Kraft und Energie. Für Anwendungen, die viel Kraft benötigen wie das Aussenden von Radiosignalen über große Entfernungen, können Kondensatoren sehr schnell Energie freisetzen, aber nur einen kleinen Teil speichern. Für Anwendungen, die sehr viel Energie benötigen wie den ganzen Tag Radio hören, können Brennstoffzellen und Batterien viel Energie speichern, aber nur langsam freisetzen und aufladen. Doch für moderne und interessante Anwendungen und Einsatzgebiete braucht man auf jeden Fall beides.

Dreidimensionale Mikrostruktur

Die hohen Leistungen verdanken die neuen Akkus einer internen dreidimensionalen Mikrostruktur. Genau wie alle anderen Batterien enthalten auch die neuen Batterien zwei Basiskomponenten: eine Anode (Minus-Pol) und eine Kathode (Plus-Pol). Weiter wurde auf einen schnell aufladbaren Kathoden-Entwurf von Professor Paul Braun gebaut und so konnten die Wissenschaftler eine übereinstimmende Anode bauen. Die Mikrobatterien sollen bis zu tausendmal schneller laden können als die heutige Technologie. Geräte könnten 30-mal dünner sein und in der Theorie könnte ein hauchdünnes Telefon dann in weniger als einer Sekunde aufgeladen sein.

Einfluss auf verschiedene Technologien

Natürlich wird eine solche Erfindung nicht nur Folgen haben für die mobile Telefonie. Auch medizinische Geräte wie Implantate, Laser, Sensoren und eine Vielzahl anderer Anwendungen können große Fortschritte erzielen mit einer derartigen Energiequelle. »Jedes elektronische Gerät ist beschränkt durch die Größe seiner Batterie – aber nur bis heute«, finden die Wissenschaftler.

Quelle: James H. Pikul, Hui Gang Zhang, Jiung Cho, Paul V. Braun & William P. King: High-power lithium ion microbatteries from interdigitated three-dimensional bicontinuous nanoporous electrodes, Nature Communications 4, Article number: 1732, April 2013, doi:10.1038/ncomms2747