Salz macht hungrig ~ Gesundheit & Wissenschaft

Nicht nur Zucker und Fett kann dick machen:

Quelle: Salz macht hungrig ~ Gesundheit & Wissenschaft

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Gesundheit & Wissenschaft: Zu wenig Salz macht krank

Wer Bluthochdruck hat, sollte tatsächlich mit Salz nicht allzu verschwenderisch sein. Doch eine sehr salzarme Ernährung kann auch kränker statt gesünder machen:

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Salz ist kein Gift | www.pocketstory.com

Eine salzarme Ernährung bringt keine Gesundheitsvorteile, berichtet eine neue Studie. Nur wer viel Salz isst und Bluthochdruck hat, sollte die Salzzufuhr bremsen.

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Gesundheit & Wissenschaft: Salz ist wichtig für eine gute Gehirnfunktion

Salz ist nicht nur ungesund für unseren Körper:

Gesundheit & Wissenschaft: Salz ist wichtig für eine gute Gehirnfunktion.

Gesundheit & Wissenschaft: Salzgehalt statt Natriumwert auf Lebensmitteln

Ab dem 13.12.2014 müssen die Hersteller den Salzgehalt statt des Natriumanteils auf ihren Produkten ausweisen:

Gesundheit & Wissenschaft: Salzgehalt statt Natriumwert auf Lebensmitteln.

Gesundheit und Wissenschaft: Niedriger Salzkonsum erhöht die Sterblichkeit auch bei Bluthochdruck

Auch wer unter Bluthochdruck leidet, muss auf ausreichende Versorgung mit Salz achten:

Gesundheit und Wissenschaft: Niedriger Salzkonsum erhöht die Sterblichkeit auch bei Bluthochdruck.

Das Salz in der Suppe – für Senioren ein Muss

Quelle: Bilderkiste.de
Natriummangel hat Auswirkungen

Ernährungswissenschaftler und Mediziner empfehlen immer noch generell eine möglichst salzarme Ernährung. Insbesondere zur Vorbeugung von Bluthochdruck soll die Verwendung von Kochsalz eingeschränkt werden.

Aktuelle Studien regen neue Diskussionen an

Neuere Studien zeigen, dass der Einfluss von Kochsalz auf den Blutdruck überschätzt wird. Vor allem Menschen ohne Vorerkrankungen brauchen nicht auf Salz beim Kochen zu verzichten. Lediglich bei Bluthochdruckpatienten kann es sinnvoll sein, den Salzkonsum in Maßen zu halten.
Gesunde Menschen entwickeln nicht zwingend eine Hypertonie (Bluthochdruck), wenn sie überdurchschnittlich viel Salz aufnehmen. Auch das Risiko für Herzinfarkt und Schlaganfall wurde nicht erhöht. Die Auswertung verschiedener Studien ergab sogar, dass in den Gruppen mit dem niedrigsten Salzkonsum eine höhere Sterblichkeitsrate vorlag als in den anderen Gruppen.

Salzmangel kann Folgen haben

Weil im höheren Lebensalter Appetit und Durstgefühl nachlassen, kann es bei Senioren schneller zu Salzmangel kommen. Ältere Menschen essen oft nur noch wenig und trinken auch nicht genügend, um ein Defizit an Elektrolyten auszugleichen. Viele Senioren ernähren sich zudem schon natriumarm, um Bluthochdruck zu vermeiden und weil salzarme Speisen als besonders gesund gelten.
Doch diese Ernährungsweise kann speziell für Senioren negative Folgen haben: der Salz-Wasser-Haushalt kommt aus dem Gleichgewicht und als Folge können Muskelschwäche, Beeinträchtigung der geistigen Leistungsfähigkeit und eine erhöhte Sturzneigung auftreten. Menschen mit einem Natriummangel sind weniger aufmerksam und können Probleme mit dem Gleichgewicht haben. Schon ein leichter Salzmangel zeigt ähnliche Auswirkungen wie ein Blutalkoholspiegel von 0,6 Promille.
Senioren leiden nicht zuletzt häufig an Herz- oder Nierenerkrankungen, die einen erhöhten Elektrolytverlust zur Folge haben. Ebenso kann es unter der Einnahme von entwässernden Medikamenten (Diuretika) zu vermehrtem Natriumverlust kommen.

Aufklärung weiterhin erforderlich

Bei der 19. Aachener Diätetik Fortbildung forderte Dr. Dag Schütz weitere Forschungen bezüglich des Natriummangels. Die Folgen einer chronischen Unterversorgung mit Salz sind noch zu wenig untersucht worden. Deutlich ist, dass Senioren wegen ihres Essverhaltens, bestehender Vorerkrankungen und bei der Einnahme bestimmter Arzneimittel besonders gefährdet sind. Ein über längere Zeit deutlich erniedrigter Blutdruck und darüber hinaus Appetitverlust stellen Hinweise auf einen Natriummangel dar. Untersuchungen ergaben, dass 23 Prozent der Senioren, die stationär im Krankenhaus aufgenommen werden, aber noch mobil sind, einen zu niedrigen Kochsalzspiegel aufweisen. Bei den bettlägerigen Patienten wiesen sogar mehr als 35 Prozent bei der Klinikaufnahme einen reduzierten Natriumspiegel auf. Ältere Menschen dürfen also getrost eine Prise Salz zusätzlich aufs Frühstücksei streuen.

Quellen: Springermedizin, djd

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